Ausländisches Konto

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Menschen ohne Laster auch sehr wenige Tugenden haben.

(Ephraim Lincoln)

Wir helfen Ihnen, ein ausländisches Konto durch Selbstanzeige zu legalisieren

In einem kostenlosen Erstgespräch treffen wir eine Einschätzung Ihrer individuellen Lage und legen Ihnen die verschiedenen Handlungsalternativen dar. Im Rahmen einer Beratung erläutern wir Ihnen gern die juristischen und steuerlichen Grundlagen einer solchen Selbstanzeige. Sofern von Ihnen gewünscht, ermitteln wir die steuerlichen Auswirkungen dieser Selbstanzeige und führen anschließend das Verfahren in Ihrem Namen gegenüber den beteiligten Behörden.

Sie erreichen uns unter 040 - 333 138 21 auch außerhalb der üblichen Geschäftszeiten und an den Wochenenden. Sie sind in das Berufs- und Geschäftsleben eingebunden und Ihre steuerlichen Fragen quälen Sie erfahrungsgemäß gerade außerhalb dieser Zeiten. Scheuen Sie sich daher nicht, uns auch am Abend oder am Wochenende mit ihren steuerlichen Problemstellungen zu kontaktieren.

Ablauf der Selbstanzeige:


  • Für die erste Besprechung, in der wir mit Ihnen ausführlich Ihre Lage erörtern, benötigen wir keine Bankunterlagen. Anschließend nehmen wir gern diskret mit ihrer Bank Kontakt auf und besorgen die erforderlichen Bankunterlagen.
  • Anhand der Unterlagen ermitteln wir die nachzuerklärenden Erträge, die nachzuzahlende Steuer und die angefallenen Zinsen.
  • Erstellung der Selbstanzeige durch unsere Kanzlei anhand der ermittelten Besteuerungsgrundlagen.
  • Nach Eingang der Selbstanzeige beim Finanzamt nehmen wir Kontakt zur Finanzverwaltung auf.
  • Im Anschluss ergehen die Änderungsbescheide, die von uns geprüft werden. In diesen Änderungsbescheiden werden Sie aufgefordert, die nachzuzahlende Steuer innerhalb einer vom Finanzamt gesetzten Frist zu zahlen. Um Straffreiheit zu erlangen, ist es zwingend erforderlich die geschuldete Steuer innerhalb dieser Frist zu zahlen. Die Zahlung kann hierbei auch von den Konten erfolgen, die im Rahmen der Selbstanzeige offen gelegt worden sind.
Steuerabkommen mit der Schweiz endgültig gescheitert?
Das Steuerabkommen mit der Schweiz ist im Dezember 2012 im Deutschen Bundesrat an der Blockade der SPD gescheitert.
Von Seiten der Politik erfolgen unterschiedlichste Reaktionen auf diesen politischen Prozess:

Der Schweizer Außenminister Didier Burkhalter: „Wenn Deutschland das Gespräch mit uns suchen will, sind wir offen. Ein Steuerabkommen würde eine flächendeckende Lösung sicherstellen.“ Der heutige Zustand mit Zufallsfunden und fragwürdigen Verkäufer von CDs mit Daten mutmaßlicher Steuerhinterzieher sei für beide Seiten unerfreulich, so Burkhalter.

Auch die Blockade-Partei SPD signalisiert nun doch Gesprächsbereitschaft, so zum Beispiel in Person von NRW-Finanzminister Norbert Walter-Borjans: „Wir brauchen ein Abkommen, aber das muss die Schlupflöcher für Steuerhinterzieher wirksam schließen. Eine pauschale und anonyme Amnestie wie beim ersten Abkommen darf es nicht geben.“

Ein Abkommen mit der Schweiz beschäftigt also weiter die Politiker und es ist möglich, dass ein neuer Anlauf zur Umsetzung unternommen wird, wobei mit deutlich verschärften Regelungen hinsichtlich Anonymität und Höhe der zu zahlenden Abgeltungssteuer zu rechnen sein wird.

Weitere Informationen unter Aktuelles und Selbstanzeige
Die EU beerdigt Bankgeheimnis.
Im März 2014 haben die EU-Staaten eine revidierte Richtlinie (Gesetz) über die grenzüberschreitende Besteuerung der Zinserträge natürlicher Personen einstimmig formell verabschiedet. Der EU-Steuerkommissar Algirdas Semeta sprach von einem „bedeutenden Schritt“ im Kampf gegen die Steuerhinterziehung. Schlupflöcher für Steuerhinterzieher würden geschlossen, so Sementa.

Während die meisten EU-Länder schon länger Kontodaten austauschten, beharrten Österreich und Luxemburg mit ihrem strengen Bankgeheimnis bis zuletzt auf dem Prinzip der Quellenbesteuerung: die Banken dieser Länder zogen deutschen Anlegern 35 % Steuern von den Gewinnen ab und überwiesen 75 % des vereinnahmten Betrages direkt an den deutschen Fiskus – allerdings anonym.

Dividenden und Kursgewinne mit Aktien und ähnlichen Anlageprodukten blieben davon unberührt. Mit der neuen Richtlinie entfallen nun sowohl Anonymität als auch Quellensteuer in Luxemburg und Österreich.

Zukünftig erfährt der deutsche Fiskus, welche Gewinne ein Anleger auf welchem Konto erzielt hat. Ausgeweitet wird auch das betroffene Anlagespektrum: der automatische Informationsaustausch umfasst künftig auch Gewinne aus Trusts und Stiftungen. Auch bestimmte Finanzprodukte mit Kapitalgarantie und Lebensversicherungen, deren Erträge zu mindestens 40 % aus Zinsen bestehen, fallen unter die verschärfte Regelung.